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Dr. Jens Ullrich

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Chronische Schmerzen


Nicht selten reagieren Patienten mit chronischen Schmerzen auf Empfehlungen zu einem Besuch beim Psychotherapeuten mit Unverständnis: „Was soll ich denn da? Mein Schmerz ist nicht eingebildet! Meinen Sie vielleicht ich sei verrückt?“

 

Nein, das denken wir keineswegs: Chronischer Schmerz gehört zu den am weitesten verbreiteten und belastendsten Erkrankungen bzw. Beschwerden in unserer Zeit. Im Vordergrund stehen hierbei vor allem wiederkehrende bzw. fortgesetzte Rücken- oder Kopfschmerzen. Die Ursachen für die Schmerzen lassen sich dabei gerade bei den chronischen Formen oftmals gar nicht so genau bestimmen wie viele Menschen dies erwarten. Während dem akuten Schmerz z.B. aufgrund eines Bandscheibenvorfalls oder einer Sportverletzung noch eine Warnfunktion des Organismus zukommt (Mitteilung des Körpers „Hier stimmt etwas nicht – tu etwas!“), geht genau dieser Zusammenhang zwischen Ursache und Symptom beim chronischen Schmerz häufig verloren.

 

Chronische Schmerzen haben, im Gegensatz zu akuten, sehr selten nur eine einzige auslösende Ursache sondern viele. In der Medizin wird daher auch von sogenannten multikausalen Wirkungen (d.h. viele ursächlichen und aufrechterhaltenden Bedingungen wirken zusammen) gesprochen. Deshalb gilt die alleinige Behandlung mit Analgetika (Schmerzmittel) auch als nicht ausreichend. Sie bringt in solchen Fällen kaum dauerhafte Erleichterung. Hinzukommt, dass vielfältige gescheiterte Behandlungsversuche, welche keine dauerhafte Besserung der Beschwerden erzielen konnten auch psychisch sehr belastend sein können.

 

Viele Patienten mit chronischen Schmerzen fühlen sich daher meist frustriert, gereizt, hilflos und niedergeschlagen. Die Folgen chronischer Schmerzen sind häufig gravierend: Rückzug aus sozialen Beziehungen, Partnerschaftskonflikte, Freudlosigkeit bis hin zu Depressionen, Arbeitsunfähigkeit aber auch Suchtentwicklungen von Medikamenten und Alkohol.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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