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Dr. Jens Ullrich

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Paartherapie

Das verflixte siebente Jahr ist längst passé. Die durchschnittliche Ehedauer liegt 2010 bei 14 Jahren. Die Scheidungsrate steigt seit vielen Jahren stetig an, d.h. auch wenn Ehen heute länger halten so ist das Risiko einer Trennung letztlich größer geworden. Meist geht die Initiative zu einer Trennung von der Frau aus (53%), in 39% der Scheidungen allerdings auch vom Ehemann. Natürlich gibt es belastende Konflikte in allen Formen von Partnerschaften also nicht nur in der „klassischen Ehe“.


Fortbestehende Konflikte in Partnerschaften werden oftmals von Wut, Frustration, Hilflosigkeit und Kränkungsgefühlen begleitet. Typisch sind in solchen Phasen einer Beziehung Verhaltens- oder Interaktionsmuster, in welchen Bedürfnisse und Gefühle überwiegend in Form von Vorwürfen und „Anklagen“ geäußert werden.

 

Beide Seiten der Beziehung verstehen dann aber den eigentlichen Inhalt der Mitteilung des Partners/der Partnerin nicht mehr. Beide Seiten fühlen sich unverstanden und reagieren mit den oben beschrieben Gefühlen wie Frust und Ärger. Letztlich wird so eine Eskalation gefördert und beide Partner erzielen keine Lösung mehr. In solchen Phasen einer Beziehung wird zudem vermehrt auf Verhaltensweisen reagiert, die stören („Immer bist du...!“ oder „Nie machst du...!“). Eine derartige Kommunikation ist in einer Beziehung oft auf das Nötigste reduziert und zudem sehr destruktiv d.h. schädlich für die Partnerschaft.

 

Schließlich haben die ständigen Streitigkeiten aber auch noch einen anderen Effekt: Die gegenseitigen Attraktivität sinkt, der Partner/die Partnerin wird als „anstrengend“, „nörgelnd“, „abweisend“ oder weniger angenehm im Vergleich zu besseren Zeiten der Beziehung erlebt. Mit einer solchen Abnahme der gegenseitigen Attraktivität sinkt meist auch die Zufriedenheit mit der Beziehung. Andere Partner werden schließlich attraktiver und Trennungsgedanken wahrscheinlicher. Dabei beabsichtigen die Beteiligten diese destruktive Form des Umgangs miteinander in der Regel nicht. Gleichzeitig können sie sich aber dieser Dynamik auch nicht vollständig entziehen.

 

Eine Paartherapie kann dabei helfen, festgefahrene Konflikte zu lösen und die Kommunikation in der Partnerschaft zu verbessern. Manchmal geht es aber auch um Unterstützung bei einer "fairen Trennung ohne Rosenkrieg". Die Ziele einer Therapie legen wir am Anfang gemeinsam fest.

 

 

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