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Dr. Jens Ullrich

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Supervision

Supervision ist ein wissenschaftlich fundiertes Konzept zur personen- oder organisationsbezogenen Beratung. In der Supervision können Fragen, Problemstellungen und Konflikte aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern thematisiert werden. Unterstützt und gefördert werden Prozesse des gemeinsamen Lernens, der Problemlösung und Entscheidungsfindung von Einzelpersonen (Einzelsupervision) oder Teams, Organisationen und Gruppen (Gruppen- oder Teamsupervsion).

 

 

Beispiele hierfür sind:

  • Führungskräfte ersuchen supervisorische Begleitung, um eigene Entscheidungen und das eigene Handeln gemeinsam zu reflektieren und optimieren.
  • Arbeitsgruppen und Teams reflektieren ihre Arbeit mit Klienten oder Kunden mit dem Ziel einer Optimierung der Zusammenarbeit im Hinblick auf die eigenen Bedürfnisse und vorgegebene organisationale Ziele. Hierbei geht es oft auch darum, die Kommunikation, Zusammenarbeit  und der Arbeitsbeziehungen gezielt zu verbessern, um das Erreichen eigener und organisationaler Ziele zu fördern.
  • Organisationen und Unternehmen lassen sich bei Entwicklungsprozessen wie betrieblichen Umstrukturierungsmaßnahmen und der Organisationsentwicklung unterstützen.

 

Eine Supervision soll in all diesen Bereichen die Bearbeitung von Schwierigkeiten und Problemen, die sich aus der beruflichen Interaktion ergeben können, erleichtern.  Supervision wird hier demnach eingesetzt um z. B.

 

  • Mit beruflicher Überforderung und Stress besser umzugehen
  • Teamkonflikte zu bewältigen (siehe auch Mediation)
  • Arbeitszufriedenheit zu verbessern
  • Eigene Potentiale zu entdecken und zu entwickeln (siehe auch Coaching)

 

Der konkrete Ablauf von Supervision ist je nach Zielgruppe (Einzelperson, Team, Organisation) unterschiedlich  und umfasst meist  folgende Phasen:

  • Auftragsklärung und Problemdefinition: Was ist der Anlass für eine Supervision?
  • Informationssammlung und Präzisierung der Probleme und Ziele
  • Bearbeitung der Themen: Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten
  • Evaluation (Ergebnis): Welche Veränderungen haben sich aus der Supervision ergeben?

 

Einige Praxisbeispiele:

 

Beispiel 1: Die Abteilung einer kommunalen Verwaltung  soll aufgrund politischer Entscheidungen  der Landesregierung umstrukturiert werden. Die Abteilungsleiterin sieht sich mit einer Vielzahl von Unsicherheiten und Sorgen ihrer Mitarbeiter konfrontiert. Gemeinsam mit dem Supervisor soll ein Rahmen geschaffen werden, in welchem die Sorgen und Ängste aufgefangen werden und zugleich die Zusammenarbeit der Mitarbeiter in den neuen Abteilungsstrukturen  verbessert werden kann.

 

Beispiel 2: Eine Schule soll sich im Rahmen der Schulentwicklung unter dem Schlagwort „Inklusion behinderter Kinder“ neu aufstellen. Das Lehrer-Kollegium fühlt sich diesbezüglich unsicher, einzelne Lehrer auch konkret überfordert. Die Stimmung im Kollegium ist angespannt, der Krankenstand hoch. Der Schulleiter plant 2 Studientage, um mithilfe eines externen Supervisors eine lösungsorientierte Bearbeitung der Unsicherheiten und Bedenken zu ermöglichen und das Kollegium an dem Prozess der Schulentwicklung zu beteiligen.

 

Beispiel 3: Der Leiter einer Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenabhängige bittet um die Unterstützung eines externen Supervisors, da einige Mitarbeiter erheblich unter einer zunehmenden Arbeitsbelastung leiden. Die Beratung gestalte sich zunehmend schwieriger aufgrund der häufig anzutreffenden schweren psychischen  Erkrankungen der Klienten. Einige Mitarbeiter wünschen sich vor allem auch die Möglichkeit von gemeinsamen Fallsupervisionen, in welchen „besonders schwierige Beratungssituationen“ bearbeitet und gegebenenfalls verbessert werden können.

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