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Dr. Jens Ullrich

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Kognitive Verhaltenstherapie



Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode der Psychotherapie zur Behandlung von psychischen Erkrankungen. Sie verwendet Erkenntnisse der Psychologie, Medizin und verwandter Wissenschaften und verändert sich dem Fortschritt der Forschung entsprechend weiter.


Es kommt gelegentlich vor, dass Patienten verhaltenstherapeutische Ansätze mit einem reinen „Verhaltenstraining“ verwechseln, da sich viele Trainings- und Erziehungsmethoden geschichtlich aus der Verhaltenstherapie entwickelt haben. Unter dem Begriff „Verhalten“ eines Menschen werden heute aber alle Erlebnis-, Reaktions- und Handlungsweisen verstanden also auch „inneres Verhalten“ wie z.B. sorgenvolle Gedanken, ängstliche Gefühle oder Grübeleien, die bei vielen psychischen Problemen eine wichtige Rolle spielen.

Manche Patienten äußern auch die Sorge, dass im Rahmen einer Verhaltenstherapie nicht wirklich an den Ursachen einer psychischen Erkrankung gearbeitet werde. Diese Sorge ist glücklicherweise unbegründet denn selbstverständlich wird auch im Rahmen einer Verhaltenstherapie an den Ursachen gearbeitet. Oftmals lässt sich aber auch nicht eine alleinige Ursache im Sinne einer „Wurzel allen Übels“ identifizieren. Dann geht es eben oft darum, jene Bedingungen zu verändern, die Erkrankungen aufrechterhalten oder gar verschlimmern. Die Verhaltenstherapie gilt heute in vielen Bereichen als diejenige Form der Psychotherapie mit den meisten Wirkungsnachweisen zur Behandlung psychischer Erkrankungen wie z.B. bei den Angststörungen.

 

In der modernen Medizin liegen heute für viele Erkrankungen sogenannte „Behandlungsleitlinien“ vor. Diese geben Ärzten und Therapeuten Empfehlungen zu angemessenen Therapien. Für sehr viele psychische Erkrankungen wird die kognitive Verhaltenstherapie im Rahmen der betreffenden Behandlungsleitlinien als nachgewiesenermaßen wirksamer Ansatz ausdrücklich empfohlen.

 

Ein weiteres Missverständnis von Verhaltenstherapie ist schließlich auch die Annahme, dass in dieser Form der Psychotherapie die Lebensgeschichte und Biographie (Kindheit, Jugend usw.) nur eine untergeordnete Rolle spiele. Auch wenn die Bedeutung der eigenen Kindheit und Vergangenheit bei jedem Patienten verschieden sein kann, erhält aber letztlich auch die Lebensgeschichte eines Menschen ausreichend Raum, wenn diese für die Problematik bedeutsam erscheint und eine Aufarbeitung erwünscht ist.

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